<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
	>

<channel>
	<title>Entsetzthase&#039;s Blog</title>
	<atom:link href="http://habetere.wordpress.com/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://habetere.wordpress.com</link>
	<description>für die, die&#039;s interessiert</description>
	<lastBuildDate>Tue, 01 Sep 2009 14:53:05 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.com/</generator>
<cloud domain='habetere.wordpress.com' port='80' path='/?rsscloud=notify' registerProcedure='' protocol='http-post' />
<image>
		<url>http://s2.wp.com/i/buttonw-com.png</url>
		<title>Entsetzthase&#039;s Blog</title>
		<link>http://habetere.wordpress.com</link>
	</image>
	<atom:link rel="search" type="application/opensearchdescription+xml" href="http://habetere.wordpress.com/osd.xml" title="Entsetzthase&#039;s Blog" />
	<atom:link rel='hub' href='http://habetere.wordpress.com/?pushpress=hub'/>
		<item>
		<title>First day (in hell)</title>
		<link>http://habetere.wordpress.com/2009/09/01/first-day-in-hell/</link>
		<comments>http://habetere.wordpress.com/2009/09/01/first-day-in-hell/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 14:53:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>entsetzthase</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://habetere.wordpress.com/?p=160</guid>
		<description><![CDATA[Die letzten beiden Tage vor dem heutigen war ich tatsächlich schon etwas gelangweilt, weshalb ich mich schon ungemein auf den Start der Introduction Week freute. Die Präsentationen über Estland, Student&#8217;s  Networks usw. in dem nicht gerade voll besetzten Saal (vielleicht 70 Leute) waren grauenhaft. Die meisten waren schlicht gelangweilt, ich brach allerdings ob der akuten [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=habetere.wordpress.com&amp;blog=8774463&amp;post=160&amp;subd=habetere&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzten beiden Tage vor dem heutigen war ich tatsächlich schon etwas gelangweilt, weshalb ich mich schon ungemein auf den Start der Introduction Week freute. Die Präsentationen über Estland, Student&#8217;s  Networks usw. in dem nicht gerade voll besetzten Saal (vielleicht 70 Leute) waren grauenhaft. Die meisten waren schlicht gelangweilt, ich brach allerdings ob der akuten Beschränktheit der Vortragenden in regelmäßigen Abständen in fast hysterisches Gelächter aus, was mir verwunderte bis böse Blicke einbrachte. Aber das war nun wirklich zu dämlich. Zumindest interessiert mich weder die Durchschnittsgröße eines estnischen Mannes/einer estnischen Frau, noch konnte ich den überaus unnotwenigen Grafiken folgen. Und die Beschreibungen der in den Power Point- Präsentationen angeführten Punkte waren auch nicht dazu angetan, das ganze etwas klarer, interessanter oder auch nur logischer zu gestalten. Einer meiner Lieblingssätze, der eine Grafik untermalen sollte (die 4 Jahreszeiten mit den offenbar typischen Gesichtern der Esten dazu: normal im Frühling, fröhlich im Sommer, wieder normal im Herbst und traurig im Winter), war folgender: &#8222;People can be very shy and it&#8217;s because of the sunlight.&#8220;</p>
<p>Allgemein hatte ich permanent das Bedürfnis, meinen Kopf gegen das Pult zu rammen (was ich auch gelegentlich tat). Dies ließ mich vermutlich noch seltsamer erscheinen. Und die quietschenden, tussigen Mädls auf den Videos, die über den fun, fun, fun des Erasmuslebens sinnierten, trieben mich beinahe zur Verzweiflung.</p>
<p>Nach Ende dieser großartigen Einführung wurden wir in Gruppen eingeteilt, wobei ich in einer zwölfköpfigen war, in der nur fünf deutschsprachige StudentInnen waren, drei davon aus Österreich. Die zwei Burschen gleich alt wie ich, beide studieren in Wien, beide sind aus der Steiermark. Nicht nur das, auch noch aus der Südsteiermark, im selben Semester und Studenten der- na?- ja, Politikwissenschaft. Als ob das nicht schon genug wäre, war der eine, der sich für Fußball interessiert, auch noch Rapidler.</p>
<p>Und tschechische Mädchen (Ausnahme: meine Mitbewohnerin) sind grauenhaft- zumindest die, deren Sprecherin (war sie wirklich 1,80 oder war das unsere Phantasie?) uns in einer dunklen, angsteinflößenden Stimme darüber informierte, dass sie unsere Waschmaschine benutzen wird. Fazit: uninformativ, unlustig, desillusionierend.</p>
<p>So verbleibe ich in der Hoffnung, neben meiner Mitbewohner noch irgendwo interessante, nette Leute ausgraben zu können. Wenn nicht, fällt das Weggehen wenigstens leichter. Im Übrigen haben wir am Abend ein Treffen mit allen Erasmus-Leuten in einem Pub. Und ich trinke. Um ruhiger zu werden. Im Interesse der Allgemeinheit. Prost!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/habetere.wordpress.com/160/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/habetere.wordpress.com/160/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/habetere.wordpress.com/160/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/habetere.wordpress.com/160/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/habetere.wordpress.com/160/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/habetere.wordpress.com/160/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/habetere.wordpress.com/160/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/habetere.wordpress.com/160/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/habetere.wordpress.com/160/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/habetere.wordpress.com/160/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/habetere.wordpress.com/160/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/habetere.wordpress.com/160/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/habetere.wordpress.com/160/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/habetere.wordpress.com/160/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=habetere.wordpress.com&amp;blog=8774463&amp;post=160&amp;subd=habetere&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://habetere.wordpress.com/2009/09/01/first-day-in-hell/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/cc0094403e5d82ff78d7b336ebbf4f21?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">entsetzthase</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>The Final Countdown- Woche 3</title>
		<link>http://habetere.wordpress.com/2009/08/22/the-final-countdown-woche-3/</link>
		<comments>http://habetere.wordpress.com/2009/08/22/the-final-countdown-woche-3/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 07:52:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>entsetzthase</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://habetere.wordpress.com/?p=136</guid>
		<description><![CDATA[Die letzte Woche war auch die entspannteste und, soweit es mich betrifft, die lustigste.  Vereteufelt ist das aber auch, gerade wenn man anfängt, sich uneingeschränkt in einer Gruppe wohlzufühlen, löst sie sich auf. Statt hier aber vom harten Leben zu rappen (wink), werde ich jetzt wohl einfach dazu übergehen, von den letzten Tagen zu erzählen. Grundsätzlich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=habetere.wordpress.com&amp;blog=8774463&amp;post=136&amp;subd=habetere&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzte Woche war auch die entspannteste und, soweit es mich betrifft, die lustigste.  Vereteufelt ist das aber auch, gerade wenn man anfängt, sich uneingeschränkt in einer Gruppe wohlzufühlen, löst sie sich auf. Statt hier aber vom harten Leben zu rappen (wink), werde ich jetzt wohl einfach dazu übergehen, von den letzten Tagen zu erzählen.</p>
<p>Grundsätzlich war die Woche dazu gedacht, die gemeinsame Zeit gemütlich ausklingen zu lassen- ein weniger voller Zeitplan und feiertagsbedingt sogar ein gänzlich freier Tag sollten dafür sorgen.</p>
<p>Montags stand eine Zusammenführung mit anderen sprachkursabsolvierenden Erasmus- Studenten auf dem Plan. Wir mussten eine Art &#8222;Ralley&#8220; bestreiten, sprich verschiedene Aufgaben lösen, wofür wir per Zufallsprinzip in Gruppen eingeteilt wurden. Danach war ewig langes Herumrennen in dem in diesem Fall viel zu großen Kardioru- Park angesagt. Das Großartige war dann nicht nur, dass man kreuz und quer über das Gelände gejagt wurde (wobei die zu lösenden Aufgaben dann in keinerlei Zusammenhang mit dem Ort, Gebäude, Monument, zu dem man hetzte, standen), sondern auch die interessante Gesellschaft, in der ich mich befand. Gähn. Die Welt brauch Leute, die irgendwas zu sagen haben.</p>
<p>Glücklicherweise war ich wenigstens etwas zu spät, da ich zuerst zu dem Waschsalon musste, von dem ich von den (wenn überhaupt) brüchiges Englisch sprechenden Damen zwei Mal weggeschickt wurde. Als dann endlich eine Trommel frei wurde (zumindest nehme ich an, dass es daran lag), musste ich einmal herausfinden, wie man sich weiter zu verhalten hat- nachdem das aber nicht möglich war (jede Anfrage meinerseits wurde mit einem &#8222;njet&#8220; abgeschmettert), verhielt ich mich eben irgendwie. Hat auch funktioniert. Jedenfalls stand ich Reis essend und hochgradig gelangweilt vor der Waschmaschine und schaute der Wäsche beim Rotieren zu, als ein Kerl den Salon betrat und mich in der (vollkommen richtigen) Annahme, dass ich die einzige sein könnte, die Englisch versteht, fragte, wie das hier funktioniere. Helfen konnte ich ihm zwar nicht besonders, dafür kamen wir aber ins Gespräch. Wie sich herausstellte, war Zack aus Washington DC eine erfrischend interessante Persönlichkeit und ein großartiger Gesprächspartner. Wir unterhielten uns zweieinhalb Stunden ununterbrochen über seine Arbeit bei einer NGO, seine Erfahrungen als Soldat und diskutierten (endlichendlichendlich wieder einmal) über alles mögliche damit in Zusammenhang stehende.</p>
<p>Dienstags begann unsere Gruppe dann, konkret darüber nachzudenken, wie das Stück, das wir am Ende des Sprachkurses aufführen sollten, aussehen könnte. Die Umsetzung war dann äußerst witzig und gelungen (zu erklären, worum es ging, würde aber zu vieler Erklärungen bedürfen, da es mit Verweisen auf den Kurs gespickt war). Damit hatte ich mit Freitag den Sprachkurs offiziell erfolgreich abgeschlossen, inoffiziell und unter vorgehaltener Hand kann aber gesagt werden, dass der Erfolg in realiter wohl eher ein mäßiger ist. Ich verstehe zwar ein paar Wörter und Sätze, kann Grüßen etc., aber grammatiktechnisch ist&#8217;s zapenduster. Wenigstens kann ich meinen Namen deklinieren: Katharina, Katharinai, Katharinai, Katharinasse, Katharinas, Katharinast, Katharinale, Katharinal, Katharinalt, Katharinaks, Katharinani, Katharinana, Katharinata, Katharinaga. Der zweifelhafte Segen einer komplexen grammatikalischen Struktur.</p>
<p>Aber nun wieder ein Sprung zurück zu dem Mittwoch im späten August, an dem ich ins Gefängnis ging- <img class="alignright size-medium wp-image-150" title="andreja3 032" src="http://habetere.files.wordpress.com/2009/08/andreja3-032.jpg?w=300&#038;h=200" alt="andreja3 032" width="300" height="200" />selbstverständlich nur, um es mir anzuschauen. Das riesige, verfallene und naturgemäß etwas ungemütlich wirkende Gebäude nicht weit vom Stadtzentrum entfernt, bei dessen Anblick einer Kollegin aus Ostdeutschland der Satz: &#8222;Ohhhhhh&#8230; Da schaut es aus <img class="alignleft size-thumbnail wp-image-151" title="andreja3 060" src="http://habetere.files.wordpress.com/2009/08/andreja3-060.jpg?w=100&#038;h=150" alt="andreja3 060" width="100" height="150" />wie zuhause!&#8220; entfuhr, ist für Besucher nur im Rahmen einer viel zu kurzen Führung zugänglich. Es blieb kaum Zeit sich die verschiedenen Räumlichkeiten anzusehen- vielleicht war es aber auch gut, dass man sich nicht zu sehr auf die doch sehr bedrückende Atmosphäre einlassen konnte. Außergewöhnlich interessant war es trotzdem, die Führung werde ich wohl bei Gelegenheit einmal wiederholen.</p>
<p>Am Abend gab es dann erneut ein Kontrastprogramm, sprich fortgehen. Was endlich sein musste, war ein traditionelles estnisches Getränk, Mile Malekas (hat irgendwas mit Medusas Kopf zu tun), das im Englischen den Namen &#8222;Jellyfish&#8220; trägt. Wenn man auch erst ob der Namensgebung rätselt, nach der Verkostung wird einem einiges klar- ich weiß noch immer nicht, was genau es ist, fest steht nur: hochprozentig ist es und mit einer ordentlichen Portion Chili versehen. Die ersten paar Minuten fühlt man weder seinen Mund noch seine Kehle, danach breitet sich aber ein wohliges Gefühl im Magen aus- und man ist mit Sicherheit für den restlichen Abend gewappnet. Dass wir überhaupt auf die Idee kamen, es zu trinken, is dem Faktum geschuldet, dass mir Securities den Zutritt zu einem Klub verwehrten, da ich ihrer Meinung nach keine ID- Karte (akzeptiert werden nämlich nur Pass und Führerschein) bei mir hatte. Idioten, depperte. Egal, der Abend war trotzdem amüsant, vor allem weil Manuela, unsere Rumänin, die mit dem Rauchen aufgehört hatte, das Einatmen von Zigarettenrauch durch das Ausstoßen von Flüchen ersetzt hatte. Das begann schon montags als sie der ganzen Erasmus-Leute ansichtig wurde: &#8222;What the fuck are all these fucking people doing in this fucking country??&#8220;. Und später dann, auf dem Weg in die Altstadt: &#8222;Fuck! These shoes are fucking my feet!&#8220; I ch mag unser &#8222;girl with iron balls&#8220;.</p>
<p>Donnerstag war schließlich der freie Tag, an dem die Unabhängigkeit Estlands mit der Eröffnung des Vabaduse- Platzes gefeiert wurde. Getsern passierte dann neben dem Üblichen (Fortgehen), dem Obligatorischen (Stück) und dem Abschließeden (Abschiedsfeier) aber auch noch etwas anderes. Nachdem sich für mich in den letzten Wochen alles rundherum verändert hatte, war mir danach, auch mich selbst zu verändern und Daria (eine Finnin) teilte diesen Wunsch. Also spontan zum Frisör. Nach unglaublichen fünf Stunden, die von einem Radiosender mit estnischer Party-Dance- Scheiße untermalt wurden, war die Typveränderung vollbracht. Und hier sind auch schon ein paar Bilder&#8230;</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-155" title="andreja3 256" src="http://habetere.files.wordpress.com/2009/08/andreja3-256.jpg?w=300&#038;h=200" alt="andreja3 256" width="300" height="200" /></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/habetere.wordpress.com/136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/habetere.wordpress.com/136/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/habetere.wordpress.com/136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/habetere.wordpress.com/136/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/habetere.wordpress.com/136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/habetere.wordpress.com/136/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/habetere.wordpress.com/136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/habetere.wordpress.com/136/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/habetere.wordpress.com/136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/habetere.wordpress.com/136/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/habetere.wordpress.com/136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/habetere.wordpress.com/136/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/habetere.wordpress.com/136/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/habetere.wordpress.com/136/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=habetere.wordpress.com&amp;blog=8774463&amp;post=136&amp;subd=habetere&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://habetere.wordpress.com/2009/08/22/the-final-countdown-woche-3/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/cc0094403e5d82ff78d7b336ebbf4f21?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">entsetzthase</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://habetere.files.wordpress.com/2009/08/andreja3-032.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">andreja3 032</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://habetere.files.wordpress.com/2009/08/andreja3-060.jpg?w=100" medium="image">
			<media:title type="html">andreja3 060</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://habetere.files.wordpress.com/2009/08/andreja3-256.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">andreja3 256</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Wochenendtrip die Zweite: Pärnu</title>
		<link>http://habetere.wordpress.com/2009/08/16/89/</link>
		<comments>http://habetere.wordpress.com/2009/08/16/89/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2009 22:26:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>entsetzthase</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://habetere.wordpress.com/?p=89</guid>
		<description><![CDATA[&#8222;This is our decision, to live fast and die young&#8220;- dementspechend ging eine weitere anstrengende Woche nahtlos in ein ebensolches Wochenende über. Dieses Mal führte uns unsere Reise per Zug in die Sommerhauptstadts Estlands, Pärnu, und nach Ankunft auch gleich in die dem Campingplatz zugehörige Sauna. Dieses Mal ohne Exzesse, dafür aber mit Abkühlung im Regen- einfach [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=habetere.wordpress.com&amp;blog=8774463&amp;post=89&amp;subd=habetere&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;This is our decision, to live fast and die young&#8220;- dementspechend ging eine weitere anstrengende Woche nahtlos in ein ebensolches Wochenende über. Dieses Mal führte uns unsere Reise per Zug in die Sommerhauptstadts Estlands, Pärnu, und nach Ankunft auch gleich in die dem Campingplatz zugehörige Sauna. Dieses Mal ohne Exzesse, dafür aber mit Abkühlung im Regen- einfach so oder auch gleich trampolinhüpfend. Allerdings habe ich dieses Mal zugegebnermaßen etwas geschwächelt, denn abgesehen von meinem mittlerweile etwas angegriffenen physischen Allgemeinzustand bin ich es schlicht satt, nass zu sein- aufgrund der Sauna und damit des Schweißes, des Meerwassers, des Regens, des Bieres. Vor allem lernt man die an und für sich normale Abwesenheit von Nässe dann zu schätzen, wenn man unterkühlt und mit feuchten Haaren in seinem Bett in einem schweinekalten Zimmer liegt. Trockensein hat schon was.</p>
<p>Am Samstag war dann ein Ausflug in ein Sumpfgebiet, das sich in der Nähe Pärnus befindet, geplant. Der Weg dorthin, der durch einen Wald (was sonst? Das ganze Land ist von Bäumen zugedeckt) führt, ist sogar leicht hügelig (die höchste Erhebung Estlands liegt beeindruckende 300 m über dem Meeresspiegel) und das Moorgebiet selbst auf eine eigenartige Weise wunderschön. <img class="alignright size-medium wp-image-121" title="andreja 2 190" src="http://habetere.files.wordpress.com/2009/08/andreja-2-190.jpg?w=300&#038;h=200" alt="andreja 2 190" width="300" height="200" />Hier gibt es Pflanzenarten, die man sonst kaum findet, auch fleischfressende sind darunter. Das Moos selbst, das das Gesamtbild bestimmt, vermag das Wasser derart zu reinigen, dass es beste Trinkqualität besitzt (schmecken tut es allerdings trotzdem nach Schlamm, ich hab&#8217;s probiert). Diese Eigenschaft ist auch der Grund dafür, warum es getrocknet und auf internationalen Märkten verkauft werden kann-  es kann beispielsweise im Meer auslaufendes Öl binden und so schwere Umweltschäden verhindern. Betreten lässt sich das Feuchtgebiet nur über einen Holzpfad, der nach einer kurzen Zeit zu einer kleinen Gruppe von Seen führt. Wellness ohne dafür zu bezahlen- manche unserer Gruppe nutzen die Möglichkeit, ich zog es allerdings vor, die Ruhe zu genießen, die mir hier sonst manchmal fehlt.</p>
<p> <img class="aligncenter size-large wp-image-124" title="andreja 2 175" src="http://habetere.files.wordpress.com/2009/08/andreja-2-1751.jpg?w=1024&#038;h=685" alt="andreja 2 175" width="1024" height="685" /></p>
<p>Auf diesen Ausflug und einer kleinen Mittagspause folgte auch gleich das Kanufahren- ich war zum ersten Mal paddelnd in einem Boot unterwegs, dementsprechend kräfteraubend war dann auch das gesamte Unterfangen (der kürzeste Weg zwischen zwei Punkten wird die Schlangenlinie bedauerlicherweise nicht mehr werden). Die kleinen Pausen im Schilf, in dem wir uns verfangen hatten, konnten und wollten wir jedoch auch nicht so recht nützen. Wir startenten eigentlich zu viert (Fabian, Manuela, ein Hund und ich), zwei unser Begleiter zogen es jedoch relativ bald vor, das Boot zu verlassen. Das rumänische Mädl mangels Schwimmkenntissen, der Dackel benötigte hingegen offenbar nur eine kleine Pause und stieß später wieder zu uns (was Manuela, die über zwei Stunden nach ihm suchte, jedoch nicht ahnte).</p>
<p>Auf das Abenteuerprogramm folgte etwas Basketball und Fußball und erneut Barbeque, das ich jedoch als etwas mühsam empfand. Und das nicht nur deshalb, weil sich der Grill partout weigerte, sich seines Existenzgrundes gemäß zu verhalten, sondern auch, weil ich an diesem Abend unfähig war, mich auf das immergleiche Geplänkel einzulassen, vielleicht eigne ich mich aber auch grundsätzlich nicht zum Herdentier. &#8222;Fated to pretend&#8220;? Nein. Erasmus hin oder her.</p>
<p>Ein bisschen verletzt habe ich mich dann zu guter Letzt auch noch- alllerdings nicht, wie man annehmen könnte, im Zuge irgendeiner sportlichen Aktivität. Was mich körperlich (oder geistig? Hier verschwimmen die Grenzen) überforderte, war offenbar, die Distanz zwischen dem Ausgang unserer Hütte und dem Boden zu überwinden. Das ist auch der Grund dafür, warum ich mein Bett heute mit einem Kohlblatt teile, das ich auf Rat der netten Rumänin um meinen gezerrten Fuß gewickelt habe. Dass ich außerdem kurzfristig sowohl die Schlüssel zu unserer Hütte und bemerkenswerterweise selbst meine Unterwäsche verloren hatte, beweist nur, dass ich auch weit von zuhause entfernt ganz ich selbst geblieben bin. Sonntags schließlich folgte eine Tour durch Pärnu, wo einem spätestens beim Anblick des Strandes klar wird, warum dieses ansonsten beschauliche und zumindest auf den ersten Blick etwas langweilige Städtchen die Sommerhauptstadt Estlands genannt wird.<img class="alignleft size-medium wp-image-126" title="andreja 2 287" src="http://habetere.files.wordpress.com/2009/08/andreja-2-2872.jpg?w=300&#038;h=200" alt="andreja 2 287" width="300" height="200" /></p>
<p>Damit geht&#8217;s ab in die letzte Woche und damit dem Ende des Kurses zu. Einerseits schade, aber andererseits auch gut so. Denn, obwohl mir einige(s) mit Sicherheit fehlen werden (wird), &#8220;I miss the boredom and the freedom and the time spent alone&#8220;.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/habetere.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/habetere.wordpress.com/89/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/habetere.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/habetere.wordpress.com/89/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/habetere.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/habetere.wordpress.com/89/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/habetere.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/habetere.wordpress.com/89/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/habetere.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/habetere.wordpress.com/89/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/habetere.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/habetere.wordpress.com/89/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/habetere.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/habetere.wordpress.com/89/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=habetere.wordpress.com&amp;blog=8774463&amp;post=89&amp;subd=habetere&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://habetere.wordpress.com/2009/08/16/89/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/cc0094403e5d82ff78d7b336ebbf4f21?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">entsetzthase</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://habetere.files.wordpress.com/2009/08/andreja-2-190.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">andreja 2 190</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://habetere.files.wordpress.com/2009/08/andreja-2-1751.jpg?w=1024" medium="image">
			<media:title type="html">andreja 2 175</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://habetere.files.wordpress.com/2009/08/andreja-2-2872.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">andreja 2 287</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Eine Woche, eine Ewigkeit</title>
		<link>http://habetere.wordpress.com/2009/08/11/eine-woche-eine-ewigkeit/</link>
		<comments>http://habetere.wordpress.com/2009/08/11/eine-woche-eine-ewigkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 17:25:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>entsetzthase</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://habetere.wordpress.com/?p=66</guid>
		<description><![CDATA[Manchmal kollidiert die objektive Zeitmessung mit dem subjektiven Empfinden- ich zum Beispiel habe das Gefühl, schon weitaus länger als etwas mehr als eine Woche hier in Tallinn zu sein. Allerdings ist es nicht so, dass Minuten zäh verrinnten, vielmehr ist jeder Tag voller Ereignisse und Eindrücke, sodass ich am Ende desselben immer wieder davon überzeugt bin, dass das am Morgen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=habetere.wordpress.com&amp;blog=8774463&amp;post=66&amp;subd=habetere&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal kollidiert die objektive Zeitmessung mit dem subjektiven Empfinden- ich zum Beispiel habe das Gefühl, schon weitaus länger als etwas mehr als eine Woche hier in Tallinn zu sein. Allerdings ist es nicht so, dass Minuten zäh verrinnten, vielmehr ist jeder Tag voller Ereignisse und Eindrücke, sodass ich am Ende desselben immer wieder davon überzeugt bin, dass das am Morgen erlebte schon Tage zuvor passiert sein muss. Doch der heutige Nachmittag gehört mir allein- und auch ein bisschen euch. Ich werde nämlich ein wenig davon erzählen, was in den letzten Tagen, aber vor allem am letzten Wochende passiert ist.</p>
<p>Am Sonntag nach meiner Ankunft hatten wir das erste gemeinsame Treffen mit allen Gruppenmitgliedern in einer privaten Bar, wo uns typisches estnisches Essen serviert wurde. Mein Favorit: Knoblauchbrot- klingt unspektakulär, schmeckt aber. Zu meinem Entzücken scheint man die Mundgeruch verursachende Knolle hier ohnehin zu lieben- dementsprechend ist ihr im Zentrum Tallinns auch ein eigenes Restaurant gewidmet, in dem selbst bei Süßspeisen der Konblauch die wichtigste Zutat ist. Abgesehen von den lukullischen Genüssen hat die Stadt auch sonst einiges zu bieten, wie wir tags darauf bei einer City Ralley (wir mussten verschiedene Aufgaben lösen) feststellen konnten.<img class="alignright size-large wp-image-76" title="hips 099" src="http://habetere.files.wordpress.com/2009/08/hips-099.jpg?w=1024&#038;h=768" alt="hips 099" width="1024" height="768" /> Genaueres über die Stadt selbst gibt es an einer anderen Stelle, hier nur ein paar Highlights, wie das Scheißhäuserl, das einmal für eine Million Kronen errichtet wurde (das dafür ausgegebene Geld versucht man heute offenbar wieder hereinzubekommen- möchte man sein Geschäft an diesem speziellen (aber nicht besonders sauberen) Ort verrichten, muss man 3 Kronen investieren). Oder der Stein inmitten des Hauptplatzes, von dem aus man die Dächer aller Kirchen Tallinns sehen kann. Eine unserer Aufgaben war es auch, einen Punkt in der Altstadt zu finden, an dem es keine Internetverbindung gibt- ein beinahe unmögliches Unterfangen. Denn selbst an einem abgeschiedenen Ort am Land, den wir auf einem unserer Ausflüge passiert hatten und an dem weit und breit nichts zu sehen war als ein Traktor und ein Haus, von dem der Verputz beinahe vollständig abgebröckelt war, gab es wireless- die spinnen, die Esten.</p>
<p>Am Dienstag waren dann Pub Crawling und estnische Gesöffe dran, Mittwoch Nachmittag folgte der Besuch des großartigen KUMU- Museums (ich muss da noch einmal alleine hin!), zu dem wir durch einen riesigen und gepflegten Park spazierend gelangten. Ein paar Tage zuvor fand gleich daneben das große Madonna-Konzert statt, das ganz Tallinn in einen beinahe hysterischen Zustand versetzte. Denn soviel weiß ich schon- man liebt hier Madonna- und Depeche Mode. <img class="alignleft size-medium wp-image-73" title="blbl 017" src="http://habetere.files.wordpress.com/2009/08/blbl-017.jpg?w=225&#038;h=300" alt="blbl 017" width="225" height="300" />Am Donnerstag stand schlussendlich der Besuch eines Freilichtmuseums etwas außerhalb Tallins auf der Tagesordnung. Auch darüber ließe sich weitaus ausführlicher berichten, aber dazu fehlt mir die Zeit und euch, wie ich mir vorstellen kann, das Interesse.</p>
<p>Das International Dinner, bei dem jeder sein Land vorstellen, sowie Speisen zubereiten und Getränke präsentieren sollte, läutete schließlich das Wochenende ein. Meinen Kaiserschmarrn (den ich im Übrigen noch nie wirklich gekocht hatte), musste ich unter leicht erschwerten Umständen zubereiten- mangels Mixer, Quirl oder sonstigem in irgendeiner Weise geeigneten Gerät, schlug ich das Eiweiß mit einer Gabel und ergo per Hand, zumindest so lange, bis mich die Nerven endgültig verließen. Gelungen ist es trotzdem, zumindest wurde es gegessen. Nach dem Essen und Trinken (zweiterem wurde mehr Zeit gewidmet) wurde dann noch eine zeitlang gefeiert- man denkt hier nicht voraus oder, um einen der Sätze zu zitieren, der mich am meisten nerven (Schreibweise: Lautsprache) Kkkmon, its Errrrasssmusss!! (an dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass drei Leute hier tatsächlich Englisch studieren- wüsste man das nicht, man könnte es niemals erahnen). </p>
<p>Samstag starteten wir dann in das erste gemeinsame Wochenende, für das die Klugen unter uns bereits tags zuvor gepackt hatten- ich zog es vor, zehn Minuten vor Abreise damit zu beginnen, darüber nachzudenken, was ich in diesen zwei Tagen brauchen könnte. Erwartungsgemäß stellte ich später fest, dass ich nicht einmal die Hälfte der benötigten Dinge bei mir hatte. Die Reise mit dem gemieteten Bus gegen Westen war dann zumindest eines: abwechslungsreich. Das war allerdings nicht der immergleichen Landschaft (Wälder, Wiesen und alles flach) geschuldet, sondern den Straßen. Auf Asphalt im Stadtgebiet Tallinns folgten abwechselnd grober Schotter, feiner Schotter und irgendeine Vorstufe zu Asphalt. Schlussendlich gelangten wir jedoch doch noch ans Ziel- ein kitschiges (überall Rosen- damit ist gemeint: auf jeder Tasse, auf jedem Teller, jedem Laken etc.) aber nettes Ferienhaus, das für uns nach unserer Zeit im Studentenheim (Abflüsse der Duschen funktionieren momentan nicht, der Rest ist Schweigen) einem Wellnesshotel glich. Danach auspacken und dann ab zum Strand- was die wenigsten über Estland wissen: es gibt hier fast ausschließlich Sandstrände und bei schönem Wetter erreicht die Wassertemperatur angenehme 21 Grad. <img class="alignright size-medium wp-image-71" title="andrejas pictures 153" src="http://habetere.files.wordpress.com/2009/08/andrejas-pictures-1531.jpg?w=200&#038;h=300" alt="andrejas pictures 153" width="200" height="300" />Nach dem Schwimmen, Entspannen und Spielen mit Kindern und Quallen, ging es zu Fuß zurück zu unserer Schlafstätte. Ein Spaziergang von etwa einer Stunde (mit Pausen in den Wäldern: es wachsen hier Schwarzbeeren, Preiselbeeren und Himbeeren en masse)- für die meisten außer unserem lustigen Italiner kein größeres Problem. Dieser, er studiert Russisch und Englisch, beherrscht aber keine der beiden Sprachen, war nämlich in seinem ganzen Leben noch nicht so weit gegangen (die Rede ist von 3 oder 4 Kilometern). Außerdem meidet er das Meer, hat Angst vor der Sauna und irgednwie auch vorm Kochen. Nachdem er letztens beim Zubereiten der Pasta beinahe die Küche abgefackelt hätte, fürchtet nicht mehr nur er sich, sondern wir uns irgendwie auch.</p>
<p>Aber zurück zum Wochenende: Nach unserer Ankunft gab es eine kleine Grillage und dann das wirkliche Highlight: die Sauna. Zu Beginn lief alles gesittet ab, danach jedoch wurde mit Bier aufgegossen, der Saunabesuch und der gesamte Abend zum Exzess (für einige, wie für mich, weil wir mit kurzen Pausen über drei Stunden dort verbrachten, andere (fast ausschließlich männlich, eh klar)  ließen teils freiwillig, teils eher weniger, alle Hüllen fallen; im Haus wurden irgendwelche Pornos geschaut etc.) Klingt seltsam, war es auch. Allerdings war schlussendlich alles wesentlich harmloser als die Beschreibung für euch klingen muss<img class="alignleft size-medium wp-image-74" title="blbl 040" src="http://habetere.files.wordpress.com/2009/08/blbl-040.jpg?w=300&#038;h=225" alt="blbl 040" width="300" height="225" />- und trotzdem: schon lange nicht mehr so viel Spaß gehabt&#8230;</p>
<p>Nach dieser Nacht folgte am nächsten Tag erneut ein Strandbesuch und dann die Reise nach Haapsalu, eine Kleinstadt im Westen Estlands, in der Holzhäuser das Stadtbild dominieren. Dort feierte man an diesem Wochenende das &#8222;Fest der weißen Dame&#8220; (Valgi daame aeg), das auf einer Legende basiert: Angeblich habe sich der Domherr Haapsalus in ein Mädchen verliebt und dieses als Junge verkleidet in die Bischofsburg geschmuggelt, da Frauen zu dieser Zeit der Zutritt verboten war. Es wurde jedoch entdeckt und lebendig in die in die Gewölbe der Kapelle eingemauert, der Kirchendiener wurde ins Gefängnis eingesperrt, wo er verhungerte. Ein Mal im Jahr in einer Vollmondnacht erscheint das Mädchen seitdem an diesem Ort in Form eines Schattens. Sagen, Legenden und Aberglaube scheinen in Estland von großer Bedeutung- so glaubt man auch, dass es in der Altstadt Tallinns spukt und auch heute gibt es noch Leute, die sich durch Rituale vor bösen Geistern zu beschützen versuchen. Mit Haapsalu, dem letzten Ausflugspunkt, endete auch unsere Reise, von der ich mit Blasen an den Füßen, Sonnenbrand am Rücken und guter Laune heimkehrte.</p>
<p>Das war&#8217;s.</p>
<p>Aus.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/habetere.wordpress.com/66/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/habetere.wordpress.com/66/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/habetere.wordpress.com/66/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/habetere.wordpress.com/66/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/habetere.wordpress.com/66/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/habetere.wordpress.com/66/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/habetere.wordpress.com/66/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/habetere.wordpress.com/66/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/habetere.wordpress.com/66/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/habetere.wordpress.com/66/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/habetere.wordpress.com/66/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/habetere.wordpress.com/66/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/habetere.wordpress.com/66/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/habetere.wordpress.com/66/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=habetere.wordpress.com&amp;blog=8774463&amp;post=66&amp;subd=habetere&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://habetere.wordpress.com/2009/08/11/eine-woche-eine-ewigkeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/cc0094403e5d82ff78d7b336ebbf4f21?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">entsetzthase</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://habetere.files.wordpress.com/2009/08/hips-099.jpg?w=1024" medium="image">
			<media:title type="html">hips 099</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://habetere.files.wordpress.com/2009/08/blbl-017.jpg?w=225" medium="image">
			<media:title type="html">blbl 017</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://habetere.files.wordpress.com/2009/08/andrejas-pictures-1531.jpg?w=200" medium="image">
			<media:title type="html">andrejas pictures 153</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://habetere.files.wordpress.com/2009/08/blbl-040.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">blbl 040</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Exkurs: Die Duschen</title>
		<link>http://habetere.wordpress.com/2009/08/01/exkurs-die-duschen/</link>
		<comments>http://habetere.wordpress.com/2009/08/01/exkurs-die-duschen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 13:07:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>entsetzthase</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://habetere.wordpress.com/?p=42</guid>
		<description><![CDATA[Einem Highlight gehört auch dementsprechend viel Platz gewidmet, das versteht sich von selbst. Die Prunkstücke, die Gegenstand dieser kleinen Ausführung sind, befinden sich im Keller des Gebäudes. Ich hingegen wohne im fünften Stock, die Kombination aus beiden Gegebenheiten an sich stellte kein Problem dar, wäre da nicht meine beinahe legendäre Vergesslichkeit. Allein dieses Mal habe ich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=habetere.wordpress.com&amp;blog=8774463&amp;post=42&amp;subd=habetere&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einem Highlight gehört auch dementsprechend viel Platz gewidmet, das versteht sich von selbst. Die Prunkstücke, die Gegenstand dieser kleinen Ausführung sind, befinden sich im Keller des Gebäudes. Ich hingegen wohne im fünften Stock, die Kombination aus beiden Gegebenheiten <em>an sich</em> stellte kein Problem dar, wäre da nicht meine beinahe legendäre Vergesslichkeit. Allein dieses Mal habe ich das Handtuch im Zimmer vergessen, ebenso wie die Schlüssel, später dafür das Duschgel in einer der&#8230; ja, nennen wir sie Abteile. Das allerdings würde die ihnen hiermit zuteil werdende Aufmerksamkeit nicht rechtfertigen- ihr Zustand und ihre Lage vermögen dies aber sehr wohl.</p>
<p>Allein der Weg in die Katakomben des Grauens könnte einem Horrorfilm entstammen. Zuerst betritt man durch eine Tür einen Vorraum, von dem zwei weitere, augenscheinlich im Verfall begriffene ins Irgendwo führen. Ich schloss zu<img class="alignleft size-thumbnail wp-image-45" title="tallinn beginn 062" src="http://habetere.files.wordpress.com/2009/08/tallinn-beginn-062.jpg?w=112&#038;h=150" alt="tallinn beginn 062" width="112" height="150" />fällig die richtige der beiden auf. Welch ein Glücksfall. Die schwere Holztür öffnete sich mit einem Knarren und Quietschen und erschloss dahinter den Blick auf eine relativ steil hinabführende Treppe. In diesem Bereich ist es dunkel, wesentlich kühler als im Rest des Hauses und mit jeder Stufe, die man tastend und angsterfüllt in die Tiefe<img class="alignright size-thumbnail wp-image-46" title="tallinn beginn 080" src="http://habetere.files.wordpress.com/2009/08/tallinn-beginn-080.jpg?w=150&#038;h=112" alt="tallinn beginn 080" width="150" height="112" /> schleicht, wird der Chlorgeruch penetranter und mischt sich schließlich mit einem undefinierbaren Gestank. Kurz darauf erreicht man erneut eine Art Vorraum. Hier gibt es kein Licht, die Luft ist feucht und modrig und mittlerweile kann man den Drang zu laufen kaum mehr unterdrücken. <img class="alignleft size-medium wp-image-48" title="tallinn beginn 069" src="http://habetere.files.wordpress.com/2009/08/tallinn-beginn-069.jpg?w=225&#038;h=300" alt="tallinn beginn 069" width="225" height="300" />Hat man diesen Instinkt durch eine beinahe übermenschliche Anstrengung erfolgreich bekämpft, gelangt  man zum Hauptteil der Anlage, wo sich eine &#8222;Umkleide&#8220; (Holzbank und Haken, siehe Bild links) befindet. Der mit gräulich-braunen Fliesen ausgelegte Boden ist der erste sichtbare Hinweis darauf, dass man am Ziel angelangt sein könnte. Erleichterung darüber will sich allerdings nicht so recht einstellen. Wagt man einen Blick um die Ecke, entdeckt man dann auch schon das Herzstück der Nassräume- drei Duschen, durch wandähnliche Konstrukte voneinander getrennt. Privatssphäre gibt es in diesen Unisex- Nassräumen keine. </p>
<p>Den Blick auf den Abfluss wagte ich beim Betreten einer der Duschen (eine Wahl zwischen den dreien zu treffen, ist beinahe unmöglich) einmal kurz, habe mir aber geschworen, nie wieder an dieser Stelle den Kopf zu senken. <img class="alignright size-thumbnail wp-image-49" title="tallinn beginn 076" src="http://habetere.files.wordpress.com/2009/08/tallinn-beginn-076.jpg?w=112&#038;h=150" alt="tallinn beginn 076" width="112" height="150" />Der an einem Rohr angeschlossene Duschkopf hingegen ist lediglich verkalkt, der Schimmel ist dafür im gesamten Bereich ein treuer Begleiter und blitzt einem keck von allen Seiten engegen. Doch, man wird es kaum glauben, ich habe mich geduscht! Barfuß noch dazu. Dafür gebührt mir Respekt und euch, meinen lieben Mitbewohnern und einigen meiner Familienangehörigen, euch gebührt Dank. Danke für all die Worte, Geräusche und stillen Gesten, die meine Empfindsamkeit langsam aber stetig untergraben haben. Danke für jeden Furz, für jeden Rülpser, für die vielen verschiedenen Arten von Körperflüssigkeiten, mit denen ich konfrontiert war. Ohne diese Vorbereitung würde ich das hier wohl kaum überstehen. Ein herzliches:  <img class="alignnone size-thumbnail wp-image-50" title="tallinn beginn 073" src="http://habetere.files.wordpress.com/2009/08/tallinn-beginn-073.jpg?w=150&#038;h=112" alt="tallinn beginn 073" width="150" height="112" />dafür!</p>
<p>PS: Angeblich gibt es hier Duschen im ersten Stock, die <em>noch</em> grindiger sein sollen. Man muss nicht alles gesehen haben.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/habetere.wordpress.com/42/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/habetere.wordpress.com/42/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/habetere.wordpress.com/42/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/habetere.wordpress.com/42/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/habetere.wordpress.com/42/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/habetere.wordpress.com/42/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/habetere.wordpress.com/42/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/habetere.wordpress.com/42/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/habetere.wordpress.com/42/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/habetere.wordpress.com/42/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/habetere.wordpress.com/42/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/habetere.wordpress.com/42/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/habetere.wordpress.com/42/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/habetere.wordpress.com/42/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=habetere.wordpress.com&amp;blog=8774463&amp;post=42&amp;subd=habetere&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://habetere.wordpress.com/2009/08/01/exkurs-die-duschen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/cc0094403e5d82ff78d7b336ebbf4f21?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">entsetzthase</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://habetere.files.wordpress.com/2009/08/tallinn-beginn-062.jpg?w=112" medium="image">
			<media:title type="html">tallinn beginn 062</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://habetere.files.wordpress.com/2009/08/tallinn-beginn-080.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">tallinn beginn 080</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://habetere.files.wordpress.com/2009/08/tallinn-beginn-069.jpg?w=225" medium="image">
			<media:title type="html">tallinn beginn 069</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://habetere.files.wordpress.com/2009/08/tallinn-beginn-076.jpg?w=112" medium="image">
			<media:title type="html">tallinn beginn 076</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://habetere.files.wordpress.com/2009/08/tallinn-beginn-073.jpg?w=150" medium="image">
			<media:title type="html">tallinn beginn 073</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Sowjetcharme und mittelalterliche Schönheit</title>
		<link>http://habetere.wordpress.com/2009/07/31/sowjetcharme-und-mittelalterliche-schonheit/</link>
		<comments>http://habetere.wordpress.com/2009/07/31/sowjetcharme-und-mittelalterliche-schonheit/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 22:03:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>entsetzthase</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://habetere.wordpress.com/?p=5</guid>
		<description><![CDATA[Der klassischen Verabschiedung (danke für das Winken mit weißen Taschentüchern und die Begleitung zum Flughafen) folgte ein ziemlich mühsamer Flug mit mehr als fünf Stunden Aufenthalt am Flughafen Berlin-Tegel, wo ich zwar von der Freundlichkeit des Personals, nicht aber von dessen architektonischer Bauweise begeistert war. Dies hatte einen bestimmten Grund: Estonian Airlines zeigten sich nämlich weit weniger kulant als die etablierte [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=habetere.wordpress.com&amp;blog=8774463&amp;post=5&amp;subd=habetere&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left;">Der klassischen Verabschiedung (danke für das Winken mit weißen Taschentüchern und die Begleitung zum Flughafen) folgte ein ziemlich mühsamer Flug mit mehr als fünf Stunden Aufenthalt am Flughafen Berlin-Tegel, wo ich zwar von der Freundlichkeit des Personals, nicht aber von dessen architektonischer Bauweise begeistert war. Dies hatte einen bestimmten Grund: Estonian Airlines zeigten sich nämlich weit weniger kulant als die etablierte Fluglinie davor, was bedeutete, dass ich wegen Übergepäcks zahlen musste- allerdings nicht am Check-in, sondern am anderen Ende der ach so übersichtlichen Anlage. Der Flug verlief dann aber wieder entspannt und nach der Landung am putzigen Flughafen in Tallinn traf ich auch gleich auf Suz, eine Angestellte des internationalen Büros, die gekommen war, um mich abzuholen. Etwas chaotisch alles und im Speziellen ich, einsteigen in den Bus, der direkt vor dem Flughafen abfährt und ab in das zentral gelegene Studentenheim.</p>
<p>Es war bewölkt, das Grau des Himmel<img class="alignleft size-medium wp-image-21" title="tallinn beginn 044" src="http://habetere.files.wordpress.com/2009/07/tallinn-beginn-0442.jpg?w=300&#038;h=225" alt="tallinn beginn 044" width="300" height="225" />s unterschied sich kaum von jenem der Häuser und erzeugte ein tristes und mit einer eigentümlichen Schwermut behafaftetes Bild der Stadt, die für Monate mein zuhause sein wird. Im Bus dann das Geständnis meiner Begleiterin, die Zimmer seien nicht wirklich, wie in den Mails davor beschrieben, &#8222;liveable&#8220;, sondern doch eher schäbig, oder in den Worten Suz&#8217;: &#8222;You&#8217;re going to some shitty place now&#8220;. Grundsätzlich schon einmal beruhigend. Auch die weiteren Ausführungen nahmen mir die Skepsis nicht vollkommen. &#8222;At least, there are no bugs&#8220;- na bitte, was will man mehr.</p>
<p><img title="das Studentenheim" src="http://habetere.files.wordpress.com/2009/07/tallinn-beginn-040.jpg?w=112&#038;h=150" alt="das Studentenheim" width="112" height="150" />      <img title="Aufenthaltsbereich2" src="http://habetere.files.wordpress.com/2009/07/tallinn-beginn-048.jpg?w=112&#038;h=150" alt="Aufenthaltsbereich2" width="112" height="150" /> </p>
<p>Tatsächlich hat das Studentenheim den Charme eines Plattenbaus aus Sowjetzeiten (wenn es auch keiner ist). Im Grunde genommen alles sehr heruntergekom<img class="alignleft size-medium wp-image-15" title="Zimmer" src="http://habetere.files.wordpress.com/2009/07/tallinn-beginn-024.jpg?w=300&#038;h=225" alt="Zimmer" width="300" height="225" />men, die Kühlschränke im Zimmer funktionieren nur teilweise, das Plastikzeug, das wohl den Eindruck eines Holzbelags erwecken soll, schält sich bereits vom Boden ab, der Dreck sammelt sich in den vielen Ecken und Winkeln, die Luft ist stickig und bringt den eigentümlichen Geruch, den jede Räumlichkeit hier zu besitzen scheint, noch mehr zur Geltung. Aber bunt ist es. Und, wie man mir sagte, sei mein Zimmer, das ich mit einer Slowenin teile, eines der besten im ganzen Gebäude- immerhin. Und tatsächlich scheint es nicht unmöglich, sich hier wohl zu fühlen- vorausgesetzt, man schafft es, das Zimmer zu betreten (die Schlösser erfordern hier &#8222;etwas&#8220; Geduld). Vor allem sollte man versuchen, sämtliche Schlüssel und Karten immer bei sich zu tragen- auch, wenn man nur duschen geht. Tut man das nicht, könnte es passieren, dass man eine Ewigkeit darauf wartet, dass zufällig jemand das Haus verlässt oder betreten möchte. Mir wird so etwas selbstverständlich nicht passieren- zumindest nicht noch einmal. Eine Karte braucht man selbst zum Betreten der Universität- raus darf man dann aber auch ohne, echt jetzt.</p>
<p>Die Warnung, man solle niemals mehr als drei Steckdosen gleichzeitig verwenden, da man sonst einen Kurzschluss oder ähnliches riskiere, nahm ich danach lediglich interessiert zur Kenntnis. Das Geschockt- Sein habe ich mir ohnehin gleich abgewöhnt. Allerdings bleibt die Angst vor dem Aufsuchen der Klos (3 einzelne, eher weniger ansehnliche pro Stockwerk) und der Duschen aufrecht. Aber was hilft&#8217; s, letzte Überbleibsel von Zweifel oder gar Ekel werden bei gemeinsamen Abenden (gestern waren 3 Estinnen, ein ungarischer Landsmann, ein Belgier, eine Finnin und eben jene Slowenin zugegen) mit eher lauwarmem, aber gutem Bier und stark alkoholhaltigen Schapsabkömmlingen aus Ungarn und Rumänien hinuntergespült- Terviseks!</p>
<p>Die besonders Aufmerksamen unter euch werden sich jetzt fragen: Wo bleibt die Beschreibung der im Titel angepriesenen mittelalterlichen Schönheit der Stadt? Die folgt. Heute oder morgen oder wann immer es aufhört, zu regnen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/habetere.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/habetere.wordpress.com/5/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/habetere.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/habetere.wordpress.com/5/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/habetere.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/habetere.wordpress.com/5/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/habetere.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/habetere.wordpress.com/5/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/habetere.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/habetere.wordpress.com/5/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/habetere.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/habetere.wordpress.com/5/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/habetere.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/habetere.wordpress.com/5/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=habetere.wordpress.com&amp;blog=8774463&amp;post=5&amp;subd=habetere&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://habetere.wordpress.com/2009/07/31/sowjetcharme-und-mittelalterliche-schonheit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/cc0094403e5d82ff78d7b336ebbf4f21?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">entsetzthase</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://habetere.files.wordpress.com/2009/07/tallinn-beginn-0442.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">tallinn beginn 044</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://habetere.files.wordpress.com/2009/07/tallinn-beginn-040.jpg?w=112" medium="image">
			<media:title type="html">das Studentenheim</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://habetere.files.wordpress.com/2009/07/tallinn-beginn-048.jpg?w=112" medium="image">
			<media:title type="html">Aufenthaltsbereich2</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://habetere.files.wordpress.com/2009/07/tallinn-beginn-024.jpg?w=300" medium="image">
			<media:title type="html">Zimmer</media:title>
		</media:content>
	</item>
	</channel>
</rss>
